KI-Agenten entwickeln mit MCP, A2A und ACP
In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden offene Protokolle für die Tool-Integration und die Interoperabilität von KI-Agenten kennen. Behandelt werden Architektur und Implementierung ebenso wie Sicherheitsaspekte und bewährte Best Practices für den produktiven Einsatz.


In diesem praxisorientierten Seminar lernen die Teilnehmenden, wie moderne KI-Agenten standardisiert mit Software, Tools und anderen Agenten zusammenarbeiten. Im Fokus stehen das Model Context Protocol (MCP) für die Anbindung von Tools und Kontext sowie A2A und ACP für Koordination, Kommunikation und interoperable Agenten-Architekturen.
Der Kurs ist hands-on aufgebaut: Die Teilnehmenden entwerfen robuste Tool-Contracts, implementieren einen MCP-Server und entwickeln ein Multi-Agent-Szenario mit Delegation, Statusaustausch und nachvollziehbarer Ergebnisübergabe. Ein Schwerpunkt liegt auf Sicherheit und Governance (AuthN/AuthZ, Trust Boundaries, Prompt-Injection-Schutz, Auditing), damit Lösungen produktionsnah und kontrollierbar umgesetzt werden können.
- Protokoll-Landkarte: MCP & A2A & ACP
- Einsatzmuster für Agenten-Systeme•
- MCP-Rollenmodell (Host & Client & Server)
- Tool-/Resource-Contracts und Schemas
- Validierung und Fehlertypen
- MCP-Server: Struktur und Tool-Registry
- Tool-Calls und strukturierte Ergebnisse
- Robustheit: Retries & Rate Limits & Caching
- Observability: Logging & Nachvollziehbarkeit
- A2A-Kommunikation und Delegation
- ACP-Capabilities und Job-Lifecycle
- Referenzarchitektur MCP + A2A/ACP
- Versionierung und Kompatibilität
- Security und Governance
- Capstone: Multi-Agent-System
Die Teilnehmenden lernen, MCP, A2A und ACP fachlich sicher einzuordnen und je nach Anwendungsfall das passende Protokoll auszuwählen. Sie können Tool-Contracts strukturiert und nachvollziehbar spezifizieren sowie einen MCP-Server mit ersten Tools praktisch umsetzen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, Agenten- und Message-Flows zu entwerfen und typische A2A-/ACP-Patterns in der Praxis anzuwenden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen umzusetzen. Zusätzlich lernen die Teilnehmenden, eine Referenzarchitektur für Pilotprojekte zu erstellen und einen PoC- bzw. Pilot-Rollout strukturiert zu planen.

Der Kurs richtet sich an Software- und Plattform-Teams, die Anwendungen für KI-Agenten öffnen oder KI-Funktionen integrieren möchten, sowie an AI/ML- und Data-Teams, die Agenten sicher an Unternehmensdaten und Tools anbinden wollen. Ebenfalls angesprochen sind Solution Architects und Tech Leads, die Agenten-Architekturen vendor-neutral planen und Standards bewerten. Grundlagen in HTTP/APIs sind hilfreich (Python, JavaScript oder TypeScript von Vorteil).

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Meinungen von Kursteilnehmern
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Unterrichtsgestaltung
Der Unterricht besteht aus drei Konzepten, welche sich gegenseitig ergänzen, um einen maximalen Lernerfolg zu erzielen.
Input
Der Input ist der Grundstein der Wissensvermittlung in Form von prägnanten Lehrvorträgen. Hier wird zunächst geklärt, worum es geht. Dabei werden die Lernenden dort abgeholt, wo sie gerade sind. Wozu wird das, was gerade beigebracht wird, benötigt? Wie funktioniert es?
Dies stärkt die Motivation, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Lehrvorträge sind der Baustein mit dem höchsten Theorieanteil. Angereichert wird sie mit praktischen Beispielen und kurzen Übungen.
Praktische Übung
Übung macht den Meister – und auf diesem Weg begleiten unsere Dozenten
die Lernenden. Konkrete Übungsaufgaben werden einzeln, in Gruppen oder sogar als Klassenverband zusammen Stück für Stück bearbeitet und besprochen. Dabei geht der Dozent auf mögliche Fallstricke ein, kommentiert
Lösungswege, zeigt „Best Practices“ und behandelt Fragen, die während der
Übung auftreten. Die Lernenden bekommen Gelegenheit, ihre Ergebnisse
der Klasse vorzustellen. Hier liegt der Praxisanteil bei nahezu hundert Prozent.
Projekt
Ein selbstfahrendes Auto, das einer Linie folgt und Hindernissen ausweicht, eine
barrierefreie PDF, erstellt durch ein Worddokument, oder auch ein eigenes
Bibliothekssystem zum Ausleihen von Medien.
Im Lauf der Fortbildung arbeiten die Lernenden an einem konkreten Projekt.
Dies wird zu Beginn erklärt. Dies stärkt die Motivation, denn der Weg zum Ziel
mag manchmal steinig sein, aber ein konkretes Ziel vor Augen hilft, den Weg
zu gehen – natürlich stets begleitet vom Dozenten.